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Vorgeburtliche Diagnostik
Unter pränataler Diagnostik werden alle die Untersuchungen zusammen gefasst, die im Verlauf Ihrer Schwangerschaft an Ihnen und Ihrem Kind durchgeführt werden. Eine jede schwangere Frau stellt sich deshalb zu Beginn ihrer neun Monate die Frage, in welchem Umfang sie diese Untersuchungen durchführen lassen will. Die geltenden Mutterschaftsrichtlinien sichern für alle werdenden Mütter regelmäßige Untersuchungen in der Frauenarztpraxis.
Ultraschall
Im Mutterpass sind drei Ultraschall-Untersuchungen während der Schwangerschaft vorgesehen. Um die 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche. Dabei werden die Herztätigkeit, die Organentwicklung und die Fruchtwassermenge überprüft. Bei den ersten Untersuchungen kann mit einem hoch auflösenden Ultraschallgerät zusätzlich auch die Nackentransparenz gemessen werden. Dabei wird überprüft, ob in einem schmalen Zwischenraum im Nacken des ungeborenen Kindes eine erhöhte Flüssigkeitsansammlung zu entdecken ist. Dies kann ein Hinweis auf eine mögliche Fehlentwicklung des Babys sein.
Nackentransparenzmessung
Zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche kann sich auch bei vielen gesunden Feten zeitweise eine Flüssigkeitsansammlung unter der Haut des Nackens (das "Nackenödem" oder die "Nackentransparenz") bilden. Ab einer bestimmten Breite der Nackentransparenz steigt der Verdacht auf das Vorliegen eines gestörten Lymphabflusses. Dann ist von einem erhöhten Risiko für eine Erbgutstörung oder Mißbildung auszugehen.
Unter Berücksichtigung des mütterlichen Alters und in Kombination mit einer zusätzlichen mütterlichen Blutuntersuchung erlaubt die Breite der Nackentransparenz eine individuelle Risikoeinschätzung für Chromosomen-Störungen, insbesondere für Trisomie 21 (Down Syndrom). Wenn die Nackentransparenz im Ultraschall jenseits einer bestimmten Dicke gemessen wird und die Blutuntersuchungen auffällig sind, können so über 80% der Erbgutstörungen richtig vorhergesagt werden. Eine auffällig erhöhte Nackentransparenz kann auch einen Hinweis auf eine Fehlentwicklung eines Organs sein, etwa einen Herzfehler. In diesem Fall sollte ab der 21. Schwangerschaftswoche eine differenzierte Organultraschalluntersuchung durchgeführt werden.
Bitte bedenken Sie: Unauffällige Ergebnisse sind keine Garantie für ein gesundes Kind. Ein sicherer Ausschluß von Erbgutschäden lassen sich nur durch ein Verfahren wie die Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) erreichen, die allerdings risikoreicher für das Baby sind.
Als Vorsorgeleistung wird die Nackentransparenzmessung ebenso wie zusätzliche und ausführliche Ultraschalluntersuchungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Sollten Sie sich für diese Leistungen interessieren, sprechen Sie uns bitte an. Eine Übersicht über Leistungen und Preise finden Sie
in unserem Praxis-Handbuch, das im Wartezimmer für Sie bereit liegt.
Farbdoppler-Untersuchungen
Zwschen der 32. und 36. Schwangerschaftswoche ist oft eine spezielle Farbdoppler-Ultraschalluntersuchung zum Ausschluß einer kindlichen Wachstumsverzögerung sinnvoll. Damit kann frühzeitig eine einsetzende kindliche Unterversorgung mit Nährstoffen infolge einer mangelhaften Funktion des Mutterkuchens aufgedeckt werden. Diese Untersuchung erhöht die Sicherheit der sonst üblichen Vorsorgeuntersuchungen deutlich.
Die farbunterlegte Dopplersonographie erlaubt es, Blutströme in großen kindlichen und mütterlichen Blutgefäßen zu untersuchen. Damit kann die Funktion der Plazenta besser beurteilt und vorhandene kindliche Gefahrenzustände frühzeitig erkannt werden. Allerdings lassen sich nur chronische Störungen erfassen. Akute Ereignisse kann auch die Dopplersonographie nicht vorhersehen. Die Untersuchung unterscheidet sich vom Ablauf her nicht von einer Ultraschall-Untersuchung. Durch die Farbdarstellung werden Gefäße leichter aufgefunden, der Blutfluß in einer Kurve dargestellt und die aktuelle Blutzirkulation exakt vermessen.
Diese Untersuchung wird nur bei Vorliegen eines verdächtigen Befundes von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir bieten Ihnen diese Leistung auch
als Vorsorgeleistung an. Hier können wir Ihnen im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge bei jeder Schwangerschaft auf Wunsch zusätzliche Sicherheit in der
Betreuung von Mutter und Kind bieten.
Amniozentese
Das ist eine Untersuchung des Fruchtwassers. Sie wird zwischen der 14. und 16. Schwangerschaftswoche gemacht. Unter Ultraschallbeobachtung wird eine dünne Hohlnadel durch die Bauchdecke in die Fruchtblase eingeführt und eine geringe Menge Fruchtwasser entnommen. Die darin enthaltenen Körperzellen des
Ungeborenen werden im Labor untersucht. Es können Neuralrohr-Defekte, Chromosomen-Störungen, Erbkrankheiten und bestimmte Stoffwechselstörungen festgestellt werden. Der Befund liegt zwei bis drei Wochen nach der Punktion vor. Neuerdings gibt es zusätzlich einen Schnelltest ("FISH-Test"), durch den eine
Schnellbeurteilung der häufigsten Störungen (Trisomie 13, Trisomie 18, Trisomie 21 und Turner-Syndrom) schon nach 48 Stunden möglich ist.
Das Fehlgeburtsrisiko liegt bei der Amniozentese bei etwa 0,5%, das heißt statistisch löst die Fruchtwasserpunktion bei einer von jeweils 200 Schwangeren eine Fehlgeburt aus. Das Risiko hängt stark von der Erfahrung des Arztes ab, der diesen Eingriff durchführt. Wir arbeiten mit spezialisierten Praxen zusammen, in denen diese Leistung sehr häufig erbracht wird.
Die Amniozentese wird bei gegebener Indikation (Alter der Mutter, Vorgeschichte oder Mißbildungsverdacht) von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Die Kosten für die Schnelluntersuchung mit der FISH-Technik müssen aber in jedem Fall selbst bezahlt werden.
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13,50 Euro pro Quartal!? |
Obwohl Sie Höchstbeiträge zur Krankenkasse zahlen müssen, kommt bei uns nichts davon an |
13 Euro und 50 Cent im Quartal ist unsere Arbeit inzwischen wert. Dafür sollen wir unsere kranken Patientinnen drei Monate lang mit qualitativ hochwertiger Medizin, mit menschlicher Zuwendung, moderner Diagnostik und positiver Energie versorgen.
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Alle zwei Jahre ein Brustbild |
Die Mammographie hilft, Brustkrebs so früh zu erkennen, dass er geheilt werden kann. |
Jede Frau zwischen 50 und 70 Jahren sollte alle zwei Jahre eine Mammographie machen lassen, raten Experten. Auch die Krankenkassen haben sich dieser Meinung angeschlossen und zahlen für die Vorsorgeuntersuchung. Wie läuft die Untersuchung ab? Warum muss die Brust dabei so gequetscht werden? Und was sieht der Arzt eigentlich auf den Bildern? Lesen Sie weiter...
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Brust-Rekonstruktion |
Am besten sofort bei der Erstoperation beginnen. |
Die drohende Brustamputation ist für viele Frauen mit das Schlimmste an der Diagnose Brustkrebs. Lassen Sie sich deshalb möglichst frühzeitig und umfassend über die verschiedenen Möglichkeiten der Brustrekonstruktion beraten. Sinnvollerweise unter Hinzuziehung eines erfahrenen plastischen Chirurgen. Lesen Sie weiter...
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Unterstützung für Tumorpatienten |
Frau Dr. Sybille Hännesgen berät Sie. |
Haben Sie Fragen oder Sorgen, dann rufen Sie uns an! Lesen Sie weiter...
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Selbsthilfe bei Krebs |
Die psychosoziale Beratungsstelle Nürnberg hilft. |
Hier finden Sie vielfältige Unterstützung. Lesen Sie weiter...
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Sprungnetz für Frauen mit Brustkrebs |
Das Projekt mammaNetz unterstützt kostenlos Mammakarzinom-Patientinnen
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Selbsthilfegruppen in Mittelfranken |
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Deutsche Krebshilfe |
Die Deutsche Krebshilfe hat ihre Internetseiten überarbeitet.
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