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HPV
Human-Papilloma-Virus -
Fragen und Antworten
Die Infektion mit dem Human-Papilloma-Virus (HPV) ist weit verbreitet, etwa ein Drittel aller Frauen sind mit HPV infiziert – meist ohne es zu wissen. Papilloma-Viren gehören zu den Warzenviren und werden ausschließlich durch Körperkontakt übertragen. Sie siedeln sich im äußeren Genitalbereich, im Inneren der Scheide oder um den Mastdarm an. Es dauert oft Monate oder Jahre, bis es zu einer Erkrankung kommen kann. Papilloma-Viren stellen den wichtigsten Risikofaktor für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs dar. Veränderungen im Genitalbereich, die auf eine Infektion hinweisen können, sollten Sie daher stets von uns untersuchen lassen. In unserer Praxis bieten wir Ihnen neben der zytologischen Untersuchung neu entwickelte Vorsorgetests. Mit diesen zuverlässigen Testverfahren haben Sie durch Früh-erkennung einer Infektion und der entsprechenden Vorsorgestrategie Sicherheit.
Aus unserer täglichen Praxis stellen wir die zehn häufigsten Fragen zu HPV vor.
Wie kann ich mich anstecken?
Die HPV-Infektion ist eine der häufigsten durch Geschlechtsverkehr übertragenen Infektionen. Oft bleibt die Ansteckung unbemerkt.
Hat die Infektion einen negativen Effekt auf eine Schwangerschaft?
Meistens kann trotz einer HPV-Infektion bzw. deren Behandlung ein Kind ausgetragen werden.
Kann ich mich auch durch Oralsex mit HPV infizieren?
Vermutlich nicht. Nach bisherigem Kenntnisstand wurde das Virus nur durch vaginalen oder analen Verkehr übertragen.
Wie kann ich mich testen lassen?
Durch einen Scheidenabstrich in der frauenärztlichen Praxis. Dieser wird im Labor besonders ausgewertet.
Verschwindet das Virus irgendwann wieder aus meinem Körper?
Ein intaktes Immunsystem unterdrückt die Infektion. Ob das Virus tatsächlich vollständig den Körper verlässt ist unsicher.
Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
Durch Enthaltsamkeit oder eine stabile Zweierbeziehung, in der beide Partner nicht infiziert sind. Sexuell aktive Menschen sind meist mit HPV infiziert.
Kann ich mich bei meinem Partner mehrmals anstecken?
Eine erneute Infektion mit dem gleichen Virustyp ist eher unwahrscheinlich.
Verursacht eine Infektion mit HPV Gebärmutterhalskrebs?
Ja, Papilloma-Viren stellen den wichtigsten Risikofaktor für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs dar. Allerdings entwickeln die allermeisten Frauen, die sich mit dem HPV-Virus infiziert haben, nie Gebärmutterhalskrebs. Regel-mäßige Vorsorgeuntersuchungen und frühzeitige Gegenmassnahmen können das Risiko zusätzlich senken.
Was sage ich meinem Partner?
Fast alle sexuell aktiven Menschen sind infiziert, Bescherden oder Symptome sind selten. Fast niemand weiß, dass er infiziert ist.
Wie kann die Infektion behandelt werden?
Das Virus selbst kann nicht therapiert werden. Die durch HPV ausgelösten Warzen (Kondylome) können durch Kälte- oder Wärmebehandlung oder lokale Präparate therapiert werden. Ergeben sich aus dem Abstrichbefund krebsartige Vorstufen, ist meist ein chirurgischer Eingriff unumgänglich.
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Das Projekt mammaNetz unterstützt kostenlos Mammakarzinom-Patientinnen
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Deutsche Krebshilfe |
Die Deutsche Krebshilfe hat ihre Internetseiten überarbeitet.
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