13,50 Euro pro Quartal!?

Obwohl Sie Höchstbeiträge zur Krankenkasse zahlen müssen, kommt bei uns nichts davon an


Quelle: Dr. Bachmeier

13 Euro und 50 Cent im Quartal ist unsere Arbeit inzwischen wert. Dafür sollen wir unsere kranken Patientinnen drei Monate lang mit qualitativ hochwertiger Medizin, mit menschlicher Zuwendung, moderner Diagnostik und positiver Energie versorgen. Unmöglich sagen Sie? Stimmt!

Das für uns Ärzte völlig undurchsichtige und unberechenbare Konglomerat aus Politik, Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen hat unserer Praxis für die Versorgung unserer kranken Patientinnen ab April 2009 einen Betrag von 13,50 Euro zugebilligt. Für die Versorgung einer Patientin für drei Monate.

Für die Flatrate von 4 Euro 50 im Monat soll alles möglich sein: Schnelle Termine, freundliches und ausgeruhtes Personal in genügender Anzahl, eine gut ausgestattete Praxis mit modernen Geräten, ein engagierter und gut ausgebildeter Arzt mit genügend Zeit für Ihre Anliegen und Probleme usw...

Lieber Patientin, das sagt uns der gesunde Menschenverstand, dass es das nicht gibt. Und trotzdem soll es nach dem Willen der oben genannten Institutionen so sein. Und der Hintergrund ist, wir niedergelassenen Fachärzte sollen ausgehungert und ausgeblutet werden und Zug um Zug von (vermeintlich) kostengünstigeren Polikliniken ersetzt werden.

Freuen Sie sich drauf.

Die Facharztpraxis soll sterben, und die Geier sitzen schon auf den Hausdächern.

Dies ist der erklärte Wille von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und der Großen Koalition aus SPD und CDU/CSU. Die haben die Einführung des Gesundheitsfonds zu verantworten, der inzwischen zum größten gesundheitspolitischen Chaos seit Gründung der Bundesrepublik geführt hat. Angesichts der gerade heraufziehenden Weltwirtschaftskrise soll ein gut funktionierendes und von engagierten mittelständischen Ärzten getragenes Gesundheitswesen ruiniert werden und durch staatliche Strukturen à la DDR ersetzt werden.

Wollen Sie das?

Falls nicht, zeigen Sie den Politikern (Schmidt, Merkel) die rote Karte. Einzig die FDP hat sich für eine Beibehaltung der freiheitlichen und patientenbezogenen Medizin ausgesprochen. Bitte bedenken Sie dies bei den kommenden Wahlen. Zeigen Sie der Ex-Kommunistin Schmidt die rote Karte.


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